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    Selten so durchschlagend (Bild) spielten die Mixies am Sonntag gegen die unbezwingbaren vielflügeligen Riesen aus dem Süden. Wie einst Don Quijote als Protagonist des vergeblichen Anrennens war auch unserem Kampf gegen die Windmühlen der vordergründige Erfolg verwehrt.

    Von vorne: Zur Einstimmung des Tages sollte ein Erfolg gegen unsere Lieblingsfrustgegner aus Brandoberndorf sorgen. Leider ließ sich das Vorhaben nicht so gut an, und auch die Gegner wollten das nicht, und schon hatte man (und auch frau!) den ersten Satz kalt erwischt mit 25:17 verloren und kam erst dann so langsam in Fahrt.

    Die nächsten 3 Sätze waren denn auch unsere schönsten und erfolgreichsten. Mit Bewegung und Zusammenspiel, Aufmerksamkeit und Einsatz (also eigentlich wie immer, wenn's läuft) blieben die Sätze knapp und, auch wenn am Ende 1:3 verloren, so gab es nix zu meckern, das Ganze konnte als Sonntagsspaß gut durchgehen.

    Genommen wurde uns dieser allerdings angesichts des Zwischenspiels der Brandys gegen unseren nächsten Gegner aus Bischofsheim, das nichts Gutes ahnen ließ.

    Zwar hatten die Bischofsheimer ihre beiden ersten Spiele 3 Wochen zuvor mit 0:3 verloren, aber vielleicht war das ja noch nach gregorianischem Kalender oder in einer Parallelwelt oder so. Eine spätere Recherche ergab, dass die Mannschaftsaufstellung dort größten Schwankungen unterliegt und es diesen Sonntag einen für uns ungünstigen Ausschlag gab. Wie auch immer, los ging's und kaum traute man (auch hier mit frau) seinen Augen, hatten wir eine 7 - Punkte Führung herausgespielt so ungefähr mit 17:10! Das sah alles relativ leicht aus, aber vermutlich hat ja keine(r) wirklich daran geglaubt und so ließen wir uns fast ohne Wehren die Butter vom Brot und den Satzgewinn aus der Tasche klauen. Über den Rest decken wir den Mantel des Vergessens, schade, denn so schlecht war's insgesamt auch nicht. Einzige kleine Genugtuung des Tages: Im Gesgensatz zu den Brandys keinen Satz einstellig verloren!

    Auch wenn unser Don Quijote also scheinbar nix zu gewinnen hat, Traum und Realität nicht mehr unterscheiden kann, ist er doch die große Figur im "besten Buch der Welt", gewählt von 100 Schriftstellern (das ist aus Wikipedia), und allemal nachahmenswerter als sein Knappe Sancho Panza, der zwar die Vergeblichkeit des Tuns seines Chefs erkennt und weiß, dass man gegen Windmühlen schlecht abschneidet, der aber eben auch nicht versuchen würde, Unmögliches zu probieren um mal einen Riesenspaß zu haben. Nun ja, Sancho hat diesmal gwonnen ...

    Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren ist, findet diese Kolumne auch internationale Beachtung, verhilft gar in Australien zu manchem entspannten Feierabendlächeln, also viele Grüße an die begeisterte Leserschaft Down Under, wo die Windmühlen vermutlich anders aussehen aber wohl auch einen Kampf wert sind ... (wie machen die das da mit dem Netzaufbauen im Outback, und wenn nein, warum hüpfen die Känguruhs dann so hoch?).

    Mit von der Partie waren diesmal Micha, Sonja, Maike, Heide, Ralf, David,  Dieter und Winni. An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an Rebecca und Joel zur Hochzeit, ein Grund mehr für unser schlechtes Abschneiden!

    Noch ein paar Bilder in der Galerie ...