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    Home Mixed Auf'm Dorf

    Beschaulich ging's zu, schon bei der Ankunft freuten wir uns am nett-alten Dorfkern des Hanauer Stadtteils Steinheim, nicht ahnend, dass dort die letzte bekannte Hinrichtung am Galgen (ein Wahrzeichen des 13.000 Seelen Städtchens) erst anno 1734 stattfand. Im Übrigen muss man sich einen Galgen damaliger Bauart durchaus als eine Konstruktion mit zwei stabilen Pfosten verbunden durch eine zweckdienliche,  belastbare Vorrichtung vorstellen. Die Richtstätte fanden wir problemlos und wie zum Kaffekränzchen bei Tante Emma versammelte sich die Familie (Mone, Micha, Maike, Rebecca, Dieter. Ralf und Winni) am warmen Ofen (Bild) zum Besprechen des neuesten Klatsches mit begleitetem Inspizieren der Kuchentheke sowie Orientierung aufnehmen zu den Waschräumen und Sitzgelegenheiten.

    Langsam begaben wir uns in Stellung zur 1. Aufgabe: Schiedsgericht. Diese gelang uns mit Bravour (3 : 0 für Bischofsheim gegen Steinheim), um dann selbst endlich ins Geschehen eingreifen zu dürfen. Mehrfach gestärkt und neu orientiert gewannen wir schon mal den ersten Satz, vergaßen dann aber, die gestellte Aufgabe zu vollenden - auch hier zählt die anfängliche Kenntnis des Rechenwegs alleine nichts, die Zahlen am Ende müssen stimmen!

    Ergo 1 : 3 verloren und "Tabellenführer ante portas", und "Micha weg". Also in bewährter Weise erst mal Kuchentheke ... . Wir begannen dann auch 3 Minuten vor "Einschlagen von der Vier" wieder, uns warm zu machen, und wiederholten das Programm: Gewinn des ersten Satzes. Wie's dann weiter ging weiß der Autor nicht mehr hundertprozentig, aber den fünften verloren wir letztlich und nahmen hier einen wohlverdienten Punkt mit nach Hause sowie die Gewissheit, dass man auch mal gemütlich knapp verlieren kann und doch nichts verloren ist.

    Kommen wir zur subjektiven Einzelkritik: Winni verschlägt aus dem Rückraum einen Satzball, Rebecca macht eine Riesenaufschlagsserie zum Satzgewinn, Mone sorgt nachhaltig für Stimmung, Ralf für Unterhaltung, Micha legt 4 mal dorthin, wo's dem Gegner weh tut, Dieter gern auch zu Fuß und Maike isst sich mit uns zum Satzgewinn mit Energieschock - Valentinstagsgummiherzen. Am Ende resümiert sich ganz ohne Galgenhumor ein etwas müder und desorientierter, aber sehr kurzweiliger Städtetrip zum Autragungsort des Bundesäppelwoifests.