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    Home Mixed Traumhaftes Flugwetter

    Bei strahlendem Himmel setzt Flug SV1953 zur Landung auf dem zweitgrößten europäischen Flughafen bei Frankfurt an. Über 1000 Meter unter ihm fliegt eine von Ralfs Angaben in Richtung fremder Luftraum und hat dort, gleichsam wie von heftigen bodennahen Querströmungen und plötzlich auftretenden Turbulenzen gebeutelt, mit unkalkulierbarem Anflugwinkel beabsichtigten Bodenkontakt. Auch die sofort auf den Plan gerufene lokale Platzfeuerwehr wird später von höheren Mächten und nicht von eigenem Unvermögen berichten.

    Wieder bereisen wir also das Städtchen Hanau Steinheim und wieder (beim ersten Mal nach zwei Niederlagen) sollten wir mit zufriedenen Mienen und zumeist ordentlich gekämmt die Arena verlassen.

    Während der Urlaubsflieger über uns mit 3 Grad Sinkwinkel gemächlich sein Ziel ansteuert, spielen sich im Inneren der wunderbar bespielbaren Halle dramatische Szenen ab bei den Versuchen, dem Fluggerät immer neue unvorhersehbare Winkel und Wendungen, Richtungen und Geschwindigkeiten zu geben, sei es durch Kopf (wunderbar halbhoch zugespielte Pässe von Micha), Herz (Rebeccas sicher-straight-unkalkulierbare Angaben) oder Hand (klasse Meterpässe und Rückraumanspiele durch Maike). Absolute Matchwinnerverstärung heute auch auf Außen, Annika mit Links im Steigflug nicht zu (s)toppen und Papa Ralf, der einen Sahnetag erwischt und nicht nur die Angaben zum Fliegen bringt, sondern auch gegenerischen Luftraumverletzungen am Netz ein ums andere Mal ziemlich gewaltsam Einhalt gebietet. Beeindruckend auf der Mitte gleich von Anfang an David der "wie ein Alter" mit dabei ist, wenn dem Tabellenführer aus Steinheim, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, schon mal die ersten beiden Zähne gezogen werden. Trotz kleiner Schwächephase in Durchgang drei sorgen dann auch die Oldies Dieter (extrem einsatzfreudig und erfolgreich bodennah) und Winni (zwei wichtige Block - und Angriffspunkte zum Spielende) mit für einen verdienten, erspielten und eigentlich ungefährdeten Erfolg gegen Tabellenführer Steinheim, der zwar den Sekt für den Aufstieg schon kalt gestellt hat, aber nach diesem Spiel nochmal genau nachrechnen muss. Stark auch, dass Ralf sich hier kurzfristig selbst auswechselt in einer Phase des Sich-Ärgerns-und-dadurch-schlechter-Werdens. Dabei war der Tabellenführer durchaus nicht schwach, soll heißen, dass wir im vorangegangenen Spiel mitansehen mussten, wie die Brandies aus dem oberen Dorf mit 0:3 vom Flugfeld geschickt wurden.

     

    Anschließend, während Brandoberndorf sich ein mühsames 3:2 gegen die DJK Freigericht abringt, war für uns gemeinsames Sonnenbaden vor der Halle angesagt mit Entspannen, Testen des Caterings, Klönen und begleitendem Beobachten der Ereignisse in der Einflugschneise. Leider wurden uns zwischenzeitlich immer wieder die Würstchen aus dem Pott geklaut, wehe!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Schwer war dann in erster Linie das sich erneut Warmmachen nach Zwischenmahlzeit, Entspannung pur und Softnapping. Zwar lag man dann im ersten Satz schnell 3 oder 4 Punkte gegen Freigericht hinten, aber die positiven Wirkungen der zwischenzeitlichen Entschleunigung ließen nicht lange auf sich warten. Zusammengefasst kann man sagen, dass es auch hier einen ungefährdeten und schön miteinander erspielten Erfolg gegen motivierte und sehr bewegliche Gegner gab, ein nahezu optimaler Spieltag, der sich am Abend noch in allen Gesichtern widerspiegelt und Lust auf eine nächste Saison macht.