Home Herren Herren: So sehen Sieger aus

    ja mehr gibt's nicht zu sagen zu unserem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison in Brandoberndorf, da wo nach fast 1,5 Stunden Fahrtzeit durch den idyllischen Vorder -, Mittel - und Hintertaunus die Endstation der T -Bahn aus der Metropole Frankfurt ausgerufen wird nachdem man zuvor den Hasselborner Tunnel durchfahren hat, in dem "damals" Zwangsarbeiter für kriegswichtige Produktion schufteten. Fährt man die Strecke von Grävenwiesbach aus dagegen mit dem Auto, kann es passieren, dass einem ein Hirsch über die Straße läuft. Was fehlt?

    Vielleicht noch, dass unsere Gegner, die "Brandys", vermutlich genauso gefeiert hätten, wenn sie nicht als Sieger vom Platz gegangen wären. Das heißt eigentlich nicht wirklich vom Platz sondern nur 10 Meter und 3 Treppenstufen weiter auf die Bühne der Sporthalle, die nicht nur manch dörfliche Faschingsveranstaltung erlebt, sondern auch Jahrzehnte Brandoberndorfer Volleyballfeierhistorie gesehen hat. Sei's ihnen gegönnt, leider müssen wir im wahrsten Sinn des Wortes den Ball flach halten, einerseits weil wir wirklich nicht gut dagegen gehalten haben, andererseits, weil die baulichen Besonderheiten genau dies erforderten. Das wussten auch unsere Gegner und Spielertrainer und Ex - Volpertshäuser Peter Trenkner gab daher von Anfang an die Devise "Druck mit Angaben machen" aus. In Verbindung mit unserer Annahmeschwäche war das aus deren Sicht die richtige Vorgehensweise und so hatten wir am Ende nur die Genugtuung, dass wir etwas besser gespielt hatten, als beim ebenfalls mit 0 : 3 verlorenen Hinspiel in unserer eigenen Halle. Damit ist zugleich die Tabellensituation deutlich geklärt: Vorne USC Gießen 2 und TuS Brandoberndorf, hinten TV Bruchenbrücken 2 und GSV Gießen 2, gegen die wir dann am Sonntag dem 15.03.15 unsere abschließenden Heimspiele austragen werden und, sollte es nach uns gehen, den Tabellenmittelplatz festigen wollen.