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    Jugend schützt vor Trägheit nicht, und auch als Favorit im ersten Spiel in Mittenaar gegen den TSV Bicken kämpften wir diesen aussichtslosen Kampf gegen die Unentschlossenheit des Erstkontaktes. So hatte Coach Rebecca eine Sisyphosaufgabe zu erledigen und musste erfahren, was der gute Goethe schon wusste, "Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein".
    Man könnte auch so sagen: Mit diesem Spiel gelang es uns nicht an manch große Choreographie der Vergangenheit anzuschließen, Tatsache ist aber auch, dass die Konkurrenz aus Bicken nach dem bereits klar gewonnenen Spiel gegen den SK Driedorf mit mächtig Spaß und Rückenwind in die Partie ging und kompakten Widerstand leistete gegen unseren bescheidenen Versuche, den Ball auf ihren 81 Quadratmetern unterzubringen. Einzig Neuzugang Sarah

    war in der Lage, die Flugbahn des Balles, die eigene Bewegung und das anschließende Geschehen vorwegzunehmen und zu koordinieren und hatte einen überzeugenden Einstand. Einmal mehr zeigte sich uns, was regelmäßiges Training bewirken kann. Gratulation nachträglich an die Damen 1 mit Spielertrainerin und Mitmixy Mone Veit zum Aufstieg in die Bezirksliga!

    Zurück zum Spiel: Trotz standesgemäß gewonnenem erstem Satz (25 : 16) konnten wir die Linie und Konzentration nicht halten, verschlugen viele Angaben, standen unbeweglich in der Annahme und ließen Körperspannung wie geistige Präsenz vermissen. Ist ja auch logisch: Wenn jeder nur 10 Prozent nachlässt, sind das 60 Prozent für die Mannschaft, oder?  Es folgten konsequenterweise nur noch 17, 17 und 21 eigene Punkte. Die Stimmung war teils gedämpft, teils gereizt und so begaben wir uns in unser allerletztes Saisonspiel, gegen Driedorf. Mit Winni auf der Bank sank denn auch der Altersschnitt auf deutlich unter 30 und mit ein wenig Unterstützung durch den Gegner fanden sich plötzlich wieder Spaß, Bewegung und Mitmachfreude und letztendlich mit dem verdienten 3:0 (-23, -18, -16) ein versöhnliches Ende eines anfänglich trägen Sonntags.

    Am abendlichen Lagerfeuer beim Italiener ergötzte frau / mann sich dann wie einst in einem kleinen Dorf in Gallien in geselliger Runde, berichtete den nicht dabei gewesenen von großen Taten und kleinen Sünden und hatte viel Spaß am Spiel ohne Ball. Einzig Barde Dieter fehlte, das Lob der großen Tat zu künden. Unsere anderen Wäre - gerne - dabei - Gewesenen dürfen sich auf eine Wiederholung gefasst machen.