Home Herren Ein Frohes Fest

    ... wünschten sich die Männer beim Heimspiel gegen den TV Bruchenbrücken und die Nachwuchsmannschaft aus Waldgirmes. Wie es sich für die Vorfestzeit gehört, war's kalt, und zwar nicht nur draußen, sondern leider auch drinnen - lange Hose schon wieder vergessen! Ansonsten sprach aber zunächst nichts gegen einen erfolgreichen Spieltag, da in der Vorrunde beide Spiele bereits sicher gewonnen werden konnten. Nur der Weihnachtsmann schien etwas dagegen zu haben, schließlich wollen große Geschenke auch verdient sein. Die Prüfung kam in Form von zwei Mannschaften, die personell verstärkt waren (Bruchenbrücken) bzw sich sportlich weiterentwickelt hatten (Waldgirmes).

    Wie geplant spielte man zunächst rotierend, da wir drei komplette Angriffsreihen stellen konnten. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, geprägt von Kampf und reichlich tollen Szenen, wobei meist wir diejenigen waren, die dann doch noch eine Schippe obendrauf packen konnten. Mit ähnlicher Spielanlage hatten wir das variablere Spiel und damit ein paar mehr Möglichkeiten. Verdienter Lohn nach großem Kampf: 25:21, 25:18, 23:25 und 25:23.

    In Spiel zwei bekamen wir es mit den Jungs aus Waldgirmes zu tun, andere Spielanlage, anderes Ziel. Dort stand das Lernen von Spielsituationen an erster Stelle, hier die erfolgreiche Überwindung der Spielpause mit Kaffee und Kuchen. Aus unserer Sicht wesentlich war es, umzusetzen, dass langsame Bälle kaum eine Chance haben würden, ungehindert im gegnerischen Feld zu Boden zu fallen und, dass man auf alle möglichen Überraschungen vorbereitet zu sein hatte. Ungeachtet der Wendigkeit des Gegners gab es bei uns dann aber kein Nachlassen, trotz 1:2 Satzrückstand (21:25, 25:13, 21:25) gelang es uns, mit einem hoch motivierten und ebenso verdienten 26:24 auszugleichen, um dann im Tiebreak noch weiter aufzudrehen, frei nach dem Motto unseres Volpertshäuser Heimatdichters (J. W. von Goethe):

    " Denn das ist der Kunst Bestreben, jeden aus sich selbst zu heben".

    Dieter rettet Bälle auf dem Weg zu den Werbebanden, Patrick immer wieder im Sprung schlechte Annahmen gerettet oder einfach so, Winni verlässlich am Mittelblock vorbei, Ralf, ob außen oder von der Mitte, egal, schnurstracks Richtung Ziel. Thorsten stellt sensationelle Überkopf Bälle gegen den Lauf und Erik zirkelt passend immer wieder longline ins verlassene Eck, Chris dagegen reichen häufig gepritschte Bälle, aber dann wirklich nach Lands'  End. Geschlossen, konzentriert und beweglich, damit äußerst verdient, steht das 15:7 am Ende, zwar unser erster verlorener Punkt, aber in einem unserer stärksten und mannschaftlich geschlossensten Spiele. Leider hatten Rapha und Martin Deadline vor Spieltagsende und konnten so nicht die ganze Freude mitnehmen, hatten wohl aber Anteil am ersten, genauso starken Tageserfolg gegen die Wetterauer.

    Wir hoffen, nicht nur uns, sondern auch unseren Zuschauern und Fans Freude bereitet zu haben, den Mädels von der 3. Damen, Natalie in der Videoregie (wir sind gespannt und ängstlich), die privatisierende Sonja, Micha, Nicole, die stimmlose Lena (nach dem 1. Saisonsieg) und Neuzugang Walerie, soweit ich das im Eifer des Gefechts richtig auf dem Schirm hatte. Ach ja, auch die übernächste Volleyballergeneration hat bereits unbewusst ein Spielgefühl vermittelt bekommen, das Anlass zu einiger Hoffnung sein wird.

    Kurz erwähnt sei abschließend noch der 3:1 Sieg in Gießen vom vergangenen Spieltag, über den mir Folgendes zu Ohren kam:
    Satz 1: sehr spannend mit besserem Ende für uns- 26:28
    Satz 2: zu viele eigene Fehler. Irritiert durch Dieters zwischenzeitlichen Ausfall. Dazu klar verloren mit -15
    Satz 3: wieder besser im Spiel, unser Spiel durchgezogen. Gewonnen gegen 16
    Satz 4: deutlicher Sieg durch mega Aufschlag Serie von Thorsten, bestimmt mehr als 10 Punkte in Folge, bei Gießen ging nichts mehr. Deutlicher Sieg mit -13.