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    Am 9. Spieltag hatten wir es auswärts mit dem TV Hartenrod zu tun, dem letztjährigen Tabellenzweiten, der im Hinspiel bei uns mit 1:3 den Kürzeren zog. Leider lief es diesmal nicht so gut und am Ende konnte man froh sein, wenigstens im 3. Spiel des Jahres den 1. Satz gewonnen zu haben. Dies gelang in erster Linie durch zwei gelungene Angabenserien von Peter Trenkner (7) und Michael (Krimsing) Komma (5) mit 25:22. Die beiden Folgesätze wurden mit relativ wenig Gegenwehr abgegeben, um im 4. Satz dann nochmal "was zu probieren", aber letztlich nicht über ein 23:25 hinauszukommen.

     

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    ... bewegten wir uns nach Spielende über's Feld, nach einer 0:3 Niederlage gegen Stadtallendorf, die aber von Spielweise und Engagement her über weite Strecken wirklich auch schön gespielt und im Ergebnis leistungsentsprechend verloren worden war. Zur Vorgeschichte muss man wissen, dass Stadtallendorf II, obwohl eigentlich Mitglied des Tabellenkellers sich mittlerweile aus ihrer aufgelösten 1. Mannschaft verstärkt und im 1. Spiel des Tages auch gleich den VfL Marburg mit 3:1 heimgeschickt hatte. Mit diesem Sieg im Rücken und einigen glücklichen Bällen in der Anfangsphase begannen sie gleich selbstsicher und entschlossen.

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    Es fing damit an, dass zwar einige Kuchen, aber kein Kaffee (zum Wachmachen!) vorhanden waren. Dabei ging es gegen den Tabellenführer und den Tabellenvierten, zwar keine einfache Aufgabe, aber trotz Fehlens von Max Müller, der auf einer Konkurrenzveranstaltung mit Waldgirmes II bei Steinfurth gewann, immerhin eine Möglichkeit sich zu profilieren und man hatte ja schließlich nichts zu verlieren. Am schlimmsten waren dann die beiden ersten Sätze gegen den Tabellenführer aus Homberg, wo man froh war, wenigstens zweistellig zu punkten. Schade, auch für unsere Stammzuschauer Sonja und Lena, die dann das Ende des Spiels (zurecht) nicht mehr erleben wollten.

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    Gespielt wurde eine moderne Adaption von "Wie es euch gefällt" nach William Shakespeare. Dort begibt sich diese Szene: Der um's Erbe gebrachte Orlando soll in einem Ringkampf mit dem Hofringer Charles zu Schaden kommen. Unerwartet gewinnt jedoch Orlando den Kampf; die zuschauende Rosalind und er verlieben sich ineinander. Unsere Hauptdarsteller: Die 1. Herren als Orlando, unser treuer Fanblock gibt die Rosalind, sowie der TV Hartenrod als Hofringer Charles. Das geht dann am Ende auch alles gut und friedlich aus, soll ja eine Komödie sein.

     


    Doch vor den Lohn ist ja bekanntlich die Müh' gestellt, welche sich in Form des TV Waldgirmes II als starkem Tabellenzweiten präsentierte.Einige druckvolle Sprungangaben, lockere Driveschläge auf unsere Sechs sowie das Fehlen von Max bildeten das Erfolgsrezept eines verdienten Siegers. Gleichwohl war das Spiel nicht einseitig, sondern eher munter und ausgeglichener als es das Ergebnis vermuten lässt, u.A. ein sensationell langer Ballwechsel zu unseren Gunsten, dem sogar Teile des Schiedsgerichts applaudierten. Nach dem Gewinn des ersten Satzes und einem deftigen Verlust in Durchgang 2 war in den beiden Folgesätzen mehr möglich, zumal man lange Strecken jeweils mit 2 oder 3 Punkten führte. Die Zuschauer waren's jedenfalls sehr zufrieden und applaudierten der gelungenen Einlage zu unserer kurzfristig in die Halle verlegten Weihnachtsfeier, der sogar einige alte Kämpen wie Ralf, Thorsten und Benny mit Anhang folgten. An dieser Stelle, wie immer, ein herzliches Dankeschön an unsere Fans (ich kann mich nicht erinnern, jemals vor einer solchen Kulisse ein Punktspiel gemacht zu haben) und an Christiane für die Betreuung des Kuchenstandes.

     


    Und dann kam der Tabellendritte, Hartenrod, und dann kam unser Ralf S. als Erster an die Angabe, und dann wurde das Aufschlagsrecht wieder abgegeben (allerding erst nach dem neunten Versuch!). Fortan kam man eigentlich nicht mehr in die Verlegenheit, das Spiel noch abgeben zu müssen, zumal auch Max (nach gelungenem 3:2 gegen den USC mit seinem TVW II) zu uns gestoßen war. Trotz Verlust des 3. Satzes gelang ein verdienter und ungefährdeter Sieg letztlich dank zweier Kracher von Peter und einer vorentscheidenden Rettungstat durch Björn im vierten Satz. Trotz des etwas lustlosen Gegners eine gelungene Weihnachtsfeierspieltagsüberraschung, womit auch die Vorgabe des Trainers (2 Punkte am Spieltag!) eingelöst worden ist.


    Aktuell, und dies ist gleichzeitig eine Halbzeitbilanz, haben wir uns einen 5. Platz erspielt, wohl kaum für möglich gehalten, und jetzt schon mit mehr Siegen, als wir jemals am Saisonende in der Bezirksliga aufzuweisen hatten. Unsere Entscheidung, in der Bezirksliga zu melden, und der Entschluss, ein Aufbautraining durchzuziehen, ist also mehr als gerechtfertigt. Der Rest sollte Genussvolleyball sein ...

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Unser Rumpfteam (ohne die Starting Six Spieler Raphael Bennek und Max Müller angereist) glaubte wohl schon zu Beginn nicht an einen möglichen Sieg und ließ sich durch das schnelle, dynamische Spiel der Gießener anfänglich stark beeindrucken. Eine schwache Annahme (rühmliche Ausnahme: Peter Trenkner) in Kombination mit einer starken Serie von Sprungangaben des Gegners war ausschlaggebend für den frustrierenden 9 : 25 Satzverlust zu Beginn eines Spiels, das sich im Verlauf doch wieder ein wenig freundlicher für unser Team gestalten sollte.

     

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